Medaillen zu Persönlichkeiten

 
   
     
     
   
         
 

Mendelssohn-Haus

Felix Mendelssohn-Bartholdy

     
 

 

Das Mendelssohnhaus ist das letzte erhalten geblibene Wohnhaus von Felix Mendelsssohn-Bartholdy, geboren am 03. Februar 1809, und zugleich der Ort, an dem er am 04. November 1847 verstarb.

 

In den authentischen Räumen wurde 1997 das einzige Museum zu Ehren des Komponisten und Gewandhaus-

kapellmeisters eröffnet.

 

Eine ständige Ausstellung zeigt u. a. die Originalmöbel aus dem Familienbesitz, Brief- und Notenautographe sowie Aquarelle von Mendelssohns Hand.

 

Museum täglich von 10 - 18 Uhr geöffnet,

sonntags 11 Uhr Konzert im Musiksalon.

 
         

 

     
   
         
 

Bachporträt

Bach-Archiv

     
 

 

 

Von Johann Sebastian Bach, dem berühmtesten Thomaskantor (1723-1750) gibt es eine Medaille, die vom Oberbürgermeister der Stadt Leipzig einmal jährlich dem Bachpreisträger anlässlich des Bachfestes verliehen wird.

 

Auf der Vorderseite unserer Bach- Medaille befindet sich das gleiche ausdrucksvolle Porträt Johann Sebastian Bachs wie auf der Ehrenmedaille. Rückseitig ist das Bach Monogramm, dass sich am Prospekt der Bach- Orgel befindet, zu sehen.

 

Entstanden ist die Medaille in Zusammenarbeit mit dem Bach- Archiv Leipzig.

 
         

 

     
   
         
 

Goethedenkmal

 

     
 

 

 

1765, als Sechzehnjähriger kam Johann Wolfgang Goethe, auf Geheiss seines Vaters, als Jura-Student nach Leipzig. Doch er studierte nicht nur, sondern "wendete sich auch dem Leben zu", das in seinem Falle zwei Namen hatte: Käthchen Schönkopf, seine Leipziger Braut, und Friederike Oelser, seine Freundin im Geiste, die Tochter seines Zeichenlehrers.

 

Beide Frauen-Medaillons sind im Sockel des Goethe-denkmals zu sehen. Das Denkmal steht seit 1903 vor der Alten Handelsbörse auf dem Leipziger Naschmarkt und wurde von Carl Seffner geschaffen.

 
         

 

     
   
         
 

Schillerhaus

 

     
 

 

 

Im Jahre 1785 hielt sich Friedrich Schiller in Leipzig auf und genoss die weltoffene Atmosphäre der Stadt.

 

Hier schrieb er auch die erste Fassung seines "Liedes an die Freude", die heute als Europa-Hymne und als Schlusschor der Neunten Sinfonie Ludwig van Beethovens Bekanntheit erlangt hat.

 

Schiller wohnte im Haus des Bauern Schneider, welches heute das älteste Bauernhaus Leipzigs ist und die älteste Literaturgedenkstätte Deutschlands beherbergt.

 
         

 

     
   
         
 

Altes Rathaus

Hieronymus Lotter

 

     
 

 

 

Hieronymus Lotter (1497-1580) war achtmaliger Leipziger Bürgermeister und berühmter sächsischer Baumeister der Renaissance.

 

Nach seinen Plänen und unter seiner Leitung entstand 1556 das prächtige Alte Rathaus am Markt. Dieser Bürgerbau gehört zu den schönsten Rathausbauten Deutschlands und beherbergt seit 1909 das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig.

 

Weitere noch vorhandene Bauten von Hieronymus Lotter:

 

Moritzbastei (1553), Alte Waage (1555), Rathaus zu Pegau (1559), Lotterhof in Geyer (1556) und Augustusburg bei Chemnitz (1570-73).

 
         

 

     
   
         
 

Gewandhaus

Riccardo Chailly

     
 

 

 

Das Gewandhaus- Orchester, als ältestes Bürger- Orchester Deutschlands, hat ein sinnreiches Motto:

 

Res severa verum gaudium (Wahre Freude ist eine ernste Sache).

 

Der heutige Kapellmeister, hier abgebildet im Profil, ist Riccardo Chailly, ein "italienischer Franzose" oder ein "französischer Italiener", der die Geschicke dieses Klangkörpers seit 2005 leitet.

 
         

 

     
   
         
 

Max Klinger

Bildermuseum

     
 

 

 

Max Klinger, Leipziger bildender Künstler, schuf unter anderem die berühmte Beethoven-Plastik, die im Museum der bildenden Künste ihren Platz gefunden hat.

 

Die Medaille, die in Zusammenarbeit mit dem Museum der bildenden Künste Leipzig geschaffen wurde, zeigt auf der Vorderseite das Porträt Klingers und auf der Rückseite das Markenzeichen des Meissener Porzellans, die gekreuzten Schwerter.

 
         

 

     
   
         
 

Messeprivileg

Kaiser Maximilian

     
 

 

 

Etwas verborgen, hoch oben auf einem Sockel stehend, blickt Kaiser Maximilian der I. (1459-1519) aus der Tornische des ersten Leipziger Messepalastes "Städtisches Kaufhaus" auf die Stadt.

 

Die 2,20 m große Statue aus Bronze schuf der Bildhauer Carl Seffner anlässlich des 400. Jahrestages der von

Kaiser Maximilian 1497 und 1507 erlassenen Privilegien zur Entwicklung der Leipziger Messen.

 

Leipzig erhielt somit im Spätmittelalter den Status eines "Reichsmesseplatzes". Die drei jährlichen Messen wurden Bestandteil des öffentlichen Rechts im "Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation".

 

Konkurrenten wie Magdeburg, Halberstadt, Meißen, Merseburg, Halle, Naumburg und Erfurt wurde die Errichtung neuer Jahrmärkte untersagt.

 
         

 

     
   
         
 

Richard-Wagner-Verband e.V.

Geburtshaus am Brühl

     
 

 

 

Richard Wagner-Leipziger, Komponist, Schöpfer eines unvergleichlichen musikdramatischen Werkes.

 

Richard Wagners Wurzeln liegen in Sachsen, sein Geburtsort ist Leipzig. Er wurde im Jahr der Völker-schlacht am 22. Mai 1813 im Haus zum roten und weißen Löwen am Brühl in Leipzig geboren.

 

Hier begann er mit Kompositionsstudien beim Gewandhausmusiker Gottlieb Müller und schloss sie 1831/ 32 beim Thomaskantor Theodor Weinling ab, nachdem er sich 1831 an der Universität Leipzig als Student der Musik immatrikuliert hatte.

 

In Leipzig wurde 1878 im neun Jahre zuvor eröffneten Neuen Theater zum ersten Mal außerhalb Bayreuths durch Angelo Neumann das monumentalste Werk Richard Wagners, der "Ring des Nibelungen".

 

Der Richard-Wagner-Verband-Leipzig e.V. wurde am 170. Geburtstag des Dichterkomponisten 1983 als Freundeskreis im Kulturbund der DDR gegründet und schloss sich nach der deutschen Einheit dem weltweiten Netzwerk des Richard-Wagner-Verbandes International e.V. an.

 
         

 

     
   
         
 

Martin Luther

Stadtkirche Lutherstadt Wittenberg

Martin Luthers Predigtkirche

     
 

 

 

 

 

Der große Reformator ist mindestens zwölfmal in der Messestadt  gewesen, wenn auch die meisten Visiten nur von kurzer Dauer waren, oft nur Durchreisen.

 

Drei seiner Besuche ragen heraus:

 

Da ist einmal ein längerer Aufenthalt im Juni/ Juli 1519 zur Leipziger Disputation.

 

Der zweite große Besuch war der zum Pfingstfest im Jahre 1539, verbunden mit der Verkündung des Protestantismus und der Einführung der Reformation im Herzogtum Sachsen am Pfingstsonntag in der Thomaskirche.

 

Zum dritten ist Luthers letzte Visite in unserer Stadt im Jahre 1545 zu nennen anlässlich der von ihm vorgenommenen Weihe der Paulinerkirche zur evangelischen Universitätskirche.

 
         

 

     
   
         
 

Scharnhorst

Großgörschen

 

     
 

 

 

195. Jahrestag der Schlacht bei Großgörschen am 2. Mai 1813. Aus Anlass des Jahrestages wurde in Erinnerung an den General Gerhard Johann David von Scharnhorst diese Medaille gestaltet und vom Scharnhorstkommitee Großgörschen e.V. gestiftet.

 

Gerhard Johann David von Scharnhorst wurde in der Schlacht bei Großgörschen verwundet und verstarb am 28.6.1813 in Prag an den Folgen dieser Verwundung.

 

Ihm zu Ehren wurde 1913 aus Anlass der 100-Jahr-Feier das in der Abbildung dargestellte Denkmal errichtet.

 

Weitere bedeutende Denkmäler des Architekten Schinkel findet man in der Ortslage von Großgörschen.

 

Das Dorfmuseum Großgörschen hat sich mit einer Abteilung ganz der Schlacht vom 2. Mai gewidmet und präsentiert die Schlacht in einem Großdiorama als Gesamtüberblick.

 
         

 

     
   
         
 

Gottfried Wilhelm Leibniz

Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften

Leipzig

     
 

 

 

Gottfried Wilhelm Leibniz (*21. Juni 1646 in Leipzig;

† 14.November 1716 in Hannover) war ein deutscher Philosoph, Mathematiker, Diplomat, Historiker und politischer Berater der frühen Aufklärung.

 

Er gilt als der universale Geist seiner Zeit und war einer der bedeutendsten Philosophen des ausgehenden 17. und beginnenden 18. Jahrhunderts sowie einer der wichtigsten Vordenker der Aufklärung.

 

Über sich selbst sagte er: "Beim Erwachen hatte ich schon so viele Einfälle, dass der Tag nicht ausreichte, um sie niederzuschreiben."